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Schönheit – Das Haus von damals

Wenn, es um Schönheit geht, sind wir uns sicher einig. Schönheit liegt im Auge des Betrachters und hat seinen ganz eigenen Fokus und Charakter.

Das, was ich als schön betrachte, kann für Sie absolut hässlich sein. Und umkehrt.

Aber es geht nicht nur um die Schönheit, die man betrachten kann. Sondern auch um etwas, was nicht zu sehen ist. Nämlich das innere von etwas oder jemanden. Nun es kann das innere eines Baumes sein, eines Menschen, eines Hauses, eines Berges, eines Tieres. Oder eines Planeten. (Umso abstrakter Sie hier denken, um so besser).

Wir beziehen heutzutage Schönheit, meistens auf den menschlichen Körper, die Natur oder auf Luxusgegenstände. Das ist einfach, denn wir können es sehen und es beurteilen, jeder nach seiner eigenen Auffassung, Leidenschaft, Vorliebe oder Fokus. Diese Vorlieben sind geprägt durch Vergangenheit, Erfahrungen, Austausch und Betrachten. Aber es birgt Gefahren, nur auf die äußere Schönheit von etwas oder jemanden zu schauen.

Na ja wir kennen das alle. Das schöne kann so hässlich sein und das hässliche so schön.

Betrachten wir mal ein altes Haus von außen, heruntergekommen, Moos auf dem Dach, kaputte Fenster und Löcher in der Fassade. Der Garten macht einen verwilderten Eindruck und die Farben des Hauses sind Schwarz und Grau.

Wie ist das Gefühl von diesem Bild für Sie?

Möchten Sie mal in das Haus hinein schauen? Haben Sie Lust da hineinzugehen? Die meisten Menschen werden vermutlich dran vorbeigehen. Selten kommt man auf die Idee, trotzdem einen Blick dahinter zu werfen. Warum sich die „Mühe machen & was hab ich davon“. Sicherlich ist auch dies ein gesellschaftliches Problem, da uns beigebracht wurde, ständig neue Sachen zu kaufen – „Konsumieren Sie. Immer neu und schön muss es sein“. Konsumieren Sie. Nur das neue ist toll und schön.

— Kurze Geschichte —

Das Haus von Damals

„Nun, ich gehe da jetzt rein“. Ich öffne die Gartentür und laufe vorsichtige durch den vermeintlich, verwilderten Garten und kann von nahen eine Struktur des Gartens erkennen. Kräuter und Wildblumen überall, ein kleiner Teich mit einem Steingarten. Richtig gut! Dann gehe ich weiter und klopfe an die Tür. Ich gehe nicht davon aus, dass jemand öffnen wird, aber da, eine Dame und ein Herr öffnen mir die Tür. Ich entschuldige mich höflich für mein unangemeldetes auftauchen und erkläre Ihnen meinen Grund und dass ich mir das Haus gern einmal von innen anschauen möchte. Die beiden Menschen bejahen das, und bitten mich herein. Und ganz offen gesagt, habe ich so etwas Wunderschönes nie vorher gesehen. Eine eigene Welt in diesem Haus, warm und elegant-einfache Züge. Alte Tapete mit goldenen Akzenten, Möbel so alt wie der Wald, stabil und klar. Teppich auf der Treppe und dieser Geruch des alten Holzfußbodens. Ein süßer Duft kroch aus der Küche und der Kamin feuerte wild durch. Nach einer Weile musste ich gehen. Ich stand noch sehr lange in dem Garten und betrachtete das Haus, durch die Fenster. Es ist schon erstaunlich wie man sich irren kann. Es ist schon erstaunlich! Und das nur, weil man etwas einfach so beurteilt, begrenzt oder kategorisiert. Ich habe mich so wohl in dem Haus gefühlt. Wirklich sehr wohl.

Kennen Sie noch den Spruch:

„Von außen Hui, von innen Pfui“. Es lässt sich auf einiges beziehen. Manchmal so rum und manchmal andersherum.

Ein Mensch kann auch von außen Hui und von innen Pfui sein. Was ich damit sagen will, wir können es eben einfach nicht sehen und deshalb sollte man dahinter blicken, anklopfen und nachfragen. Mit Denken und Analysieren kommen Sie da nicht weiter.

Erinnern Sie sich als Sie noch ein Kind, waren und forschten. Ein Stein war nicht einfach ein Stein und ein Baum auch nicht einfach ein Baum. Was konnte man alles mit einem Stein anfangen! Spielen, bemalen, werfen, drehen, Zaubern und ein Baum, was haben wir alles mit Bäumen gemacht, klettern, Schutz gesucht, Hütten gebaut, Früchte gepflückt, Insekten beobachtet, Rinde gegessen und das alles war so schön. Nur heute sehen wir diese einfache Schönheit nicht mehr, weil wir uns nicht erinnern. Erinnere dich!

Sehen Sie es gibt viele Möglichkeiten Schönheit zu betrachten. Aber wir müssen aufhören zu beurteilen und zu kategorisieren. Ein niederer Beweggrund, wenn sie mich fragen.

Also, was ist denn nun eigentlich Schönheit?

Der Gegensatz zu Schönheit ist Hässlichkeit. Da es sich bei der Zuordnung von Schönheit um eine Wertung handelt, hängt diese stark von individuellen, sozialen und kulturellen Wertvorstellungen und Erfahrungen ab. Auch Schönheitsideale spielen eine große Rolle. Wie weiter oben schon erwähnt.

Also ist Schönheit eine Wertung. Und das lassen wir so stehen!

Wenn Sie sich gut und schön fühlen wollen, betrachten Sie nicht andere Menschen, sondern schauen Sie auf sich, und dann schauen Sie mal ganz für sich, was Sie benötigen, um sich schön und gut zu fühlen.

Es tut gut, sich ordentlich zu pflegen und denken Sie an Ihre Haut, diese wird natürlich nicht jünger und Sie als Mensch immer älter. Ja, Pflege ist wichtig. Nehmen Sie ein angenehmes Schaumbad mit einer Natursalzmischung als Peeling oder pflegen Sie Ihre Haare mit ÖL, manche finden Make-up schön und andere Natur pur. Beginnen Sie in sich zu forschen, was Sie glücklicher und zufriedener machen könnte. Schönheit ist nicht nur etwas, was man betrachten kann, die eigentliche Schönheit kommt von innen, wie in meiner kurzen Hausgeschichte beschrieben. Es beginnt mit Ihren Gedanken und geht weiter mit Ihrer Ernährung und Bewegung. Es ist Ihre Liebenswürdigkeit und Ihre Freude anderen zu helfen. Es sind Ihre Farben und Ihr Herz. Es ist Ihr Sanftmut und Respekt. Es ist der Frieden und die Liebe, die sie anderen zukommen lassen. Die wahre Schönheit kommt von innen.

Also steht eine neue Frage im Raum — Was tut mir gut? Was tut Ihnen gut und was benötigen Sie um sich schön zu fühlen?

Schön das Sie wieder vorbeigeschaut haben. Tragen Sie sich am besten in meinen –

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Vita-Spirit wünscht eine schöne Woche und

Liebe Grüße

Madeleine