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Self-Care hilft der Selbstheilung

Machen und Tun, ob für den Job, die Familie oder Freunde. Du selbst bleibst dabei meist auf der Strecke. Aber die eigenen Batterien laden sich nicht von allein auf!

Auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sich selbst mit genügend Fürsorge zu begegnen ist elementar für das eigene Wohlbefinden und kann bei Vernachlässigung große negative Folgen haben.

Ins Deutsche lässt sich Self-Care mit Selbstfürsorge übersetzen. Der Begriff beschreibt den fürsorglichen Umgang mit dem eigenen Körper, dem Geist und der Seele. Es geht also darum, rücksichtsvoll und liebevoll mit sich selbst umzugehen, um die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen.

Self-Care ist kein Luxusgut! Auch wenn Ausflüge der Seele helfen, den Begriff definieren sie nicht. Neben dem „sich etwas gönnen“ gehört zur Selbstfürsorge nämlich auch, sich von Situationen oder Menschen abzugrenzen, die einem nicht guttun. Und das andauernd, jeden Tag! Selbstfürsorge ist also eine Lebenseinstellung und kein Task, der mal eben abgehakt werden kann. Richtig umgesetzt, sorgt sie für die nötige Balance im Leben.

Wie schnell passiert es, dass im Alltagsstress keine Zeit für eine ausgewogene Mahlzeit bleibt, nach Mitternacht noch immer kein Auge zugetan ist, obwohl morgens um halb 6 wieder der Wecker klingelt oder die eigenen Gefühle hinten angestellt werden, weil die Freundin gerade größere Probleme hat und eine Schulter zum Anlehnen braucht?

So ein Hustle mag für ein paar Tage schon irgendwie zu gehen, sieht jedoch jede Woche bei dir so aus und liegt der letzte entspannte Abend, den du mit dir selbst hattest, so weit zurück, dass du dich gar nicht mehr daran erinnern kannst, solltest du schleunigst Zeit und Energie in dein Wohlbefinden investieren.

Vernachlässigst du nämlich deine Self-Care, kannst du schnell in einen Zustand der Überforderung, Gereiztheit oder Antriebslosigkeit gelangen. Dies wiederum wirkt sich womöglich auf deine physische Gesundheit, aber auch auf dein Sozialleben aus. Ist dein emotionaler, physischer und psychischer Zustand letztlich zu erschöpft, kann es sogar zu Burnout oder Depressionen kommen.

Eine Studie, die am Zentrum für Empirische pädagogische Forschung der Universität Koblenz-Landau durchgeführt wurde, bestätigt: Selbstfürsorge, stellt eine präventive Maßnahme für psychische Erkrankungen dar. Erschöpfung und Stresslevel konnten bei den Probandinnen/en durch aktive Selbstfürsorge im Alltag langfristig gesenkt werden.

Selbstfürsorge = Selbstheilung

Also, nichts wie ran an die Arbeit! Ja, richtig gehört: Self-Care ist auch Arbeit, aber sehr angenehme Arbeit. Mit den richtigen Tricks und ein bisschen Übung, wird dir die Selbstfürsorge immer besser gelingen und irgendwann wirst du merken, wie wichtig sie für dein Wohlbefinden ist und wie wenig du auf sie verzichten kannst und musst.

1. Nimm dir Zeit für dich

Ganz simpel und doch so schwer! Denn wenn viel zu tun ist und viele Dinge deine Aufmerksamkeit erfordern, wird die Me-Time als allererstes vom Terminkalender gestrichen. Beziehungsweise steht sie meist eigentlich gar nicht erst darauf. Man hat eben Zeit für sich, wenn Zeit übrig ist. Wie wäre es aber, wenn du sie dir von nun an in deinem Kalender notierst! 30 Minuten am Morgen, eine Stunde am Abend, einen Nachmittag am Wochenende? Fest eingetragen und auch nicht verschiebbar: ein Date mit dir selbst. (Ich liebe es).

Das mag sich anfangs eventuell komisch anfühlen, aber genau darum geht es bei der Self-Care: sich selbst die Fürsorge und den Respekt entgegenzubringen, den du auch anderen einräumst. Und was du in dieser Zeit letztlich tust, ist ganz dir überlassen. Eine Meditation, ein heißes Bad bei Kerzenlicht oder einfach nur auf dem Bett liegen und Löcher in die Luft starren… Jede Beschäftigung hat ihre völlige Daseinsberechtigung, solange du dich gut mit ihr fühlst und sie deine Batterien wieder auflädt. Außerdem ist es doch viel einfacher anderen mit: „Sorry, da habe ich einen Termin“ als mit „Sorry, da möchte ich mich in meinem Bett einkuscheln“ abzusagen. Und absolut legitim ist es auch. Es geht schließlich um dein Wohl!

Hör auf dein Bedürfnis hinten anzustellen!

2. Lege Handypausen ein

Selbstfürsorge heißt auch, Raum für deine Gedanken zu schaffen und dich manchmal von den Ablenkungen des Alltags zu befreien. Oder wie oft passiert es dir, dass du stundenlang im Bett liegst und dich durch Social Media Apps scrollst, bevor du in den Tag startest? Und das tut auf Dauer gar nicht gut. Denn Instagram & Co. lenkt die eigene Aufmerksamkeit auf das Leben anderer, oft fremder, Menschen und macht abhängig. Es schafft vergleiche und du bist nicht zu vergleichen. Verstehst du?

Anstatt dich auf eine Welt zu fokussieren, die fernab deiner Realität spielt, höre öfter auf das, was in dir geschieht. Wenn du den Tag nicht ohne Handy beginnen kannst, dann stelle dir doch einen Timer oder lege dir stattdessen vor dem Einschlafen ein Verbot auf. Die gewonnene Zeit lässt sich gut mit Meditationen füllen oder auch einfach einem Kaffee und einem guten Buch, warm eingekuschelt im Bett. Denn auch im Bett liegen kann Selbstfürsorge sein. Solange du dein Bewusstsein auf dich richtest.

3. Sage öfter Nein

Ein Grund für die wenige Zeit, die du für dich hast, ist sicherlich, dass du ständig zu allem Ja sagst. Jedoch bist du am Ende diejenige, die beim ständigen Ja-Sagen auf der Strecke bleibt. Außerdem werden sich andere zunehmend auf dich verlassen und ihre Aufgaben und Probleme regelmäßig bei dir abladen, denn du regelst das ja sicher für sie. Erlaube dir zu Dingen nein zu sagen, auf die du keine Lust hast, für die du nicht bezahlt wirst oder für die du deine Me-Time canceln musst. Mach mehr von dem, was du möchtest oder dir wünscht.

Fehlende emotionale Kapazität ist ebenso ein guter Grund sich gegen ein Ja zu entscheiden. Anfangs mag das schwerfallen, denn die Angst andere zu verärgern, nicht für deine Liebsten da zu sein oder schlichtweg etwas zu verpassen, ist groß. Jedoch wirst du merken: umso öfter du zu Dingen nein sagst, die dir Energie rauben, umso mehr Energie wirst du für Dinge haben, zu denen du wirklich gerne Ja sagst!

4. Ernähre dich ausgewogen und regelmäßig

Neben Ruhe, Auszeiten und unliebsamen Aufgaben gehört auch eine ausgewogene Ernährung zum A und O einer gesunden Self-Care. Und ausgewogen heißt: viele Nährstoffe und Vitamine, aber durchaus auch Vegan-Food, wenn die Seele es braucht! Nur solltest du nicht aus Gemütlichkeit oder Faulheit zu Pizza und Schoki greifen, denn das wird schnell zum Habit und raubt dir Energie, die du für deinen stressigen Alltag brauchst! Du darfst selbstverständlich Ausnahmen für dich einräumen, auch das gehört zu Self-Care.

Um zwischen Terminen gut versorgt zu sein, lohnt sich eine ordentliche Vorbereitung von Mahlzeiten, auch Meal-Prep genannt. Am Sonntag kannst du zum Beispiel die Protonenanzahl für dein Dinner vervielfachen und alles übrig Gebliebene für die kommenden Tage in Lunch boxen verpacken. So musst du morgens nur in den Kühlschrank greifen und hast dein Mittagessen bereits parat. Ist dir das nicht frisch genug, so hebe doch immer am Abend vorher etwas für den kommenden Tag auf. Die Arbeit für dein Abendessen machst du dir schließlich sowieso.

5. Sei es dir wert

Um all die oben genannten Punkte auch umsetzen zu können, musst du dir selbst deiner eigenen Zeit und diesem Aufwand wert sein. Denn ein Grund, weshalb andere in deinem Leben oft Vortritt haben, ist, weil du ihr Wohl vor deines stellst. Und das darfst du auch! Aber nicht ausschließlich. Dein Wohlbefinden, deine Gefühle und deine Bedürfnisse sind genauso wichtig, wie die deiner Liebsten. Verinnerliche das und erinnere dich regelmäßig daran, dass du deine eigene Fürsorge verdient hast.

Diese Tipps können dir dabei helfen, deine mentale Gesundheit zu stärken und die vielen Herausforderungen und den Stress im Alltag zu bewältigen. Self-Care dient als Prävention und ist besonders wichtig für das eigene Wohlbefinden. Bitte denke jedoch daran, dass sie keine Therapie ersetzt, wenn du dich weiterhin durchgehend niedergeschlagen fühlst. Solltest du dir als Nächstes  dein Vitamin und Nährstoffhaushalt anschauen.

Kennst du die 4 E ? Entschlacken, Entsäuern, Entgiften & Entfetten

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Liebe Grüße

Madeleine Wirth

& Ihr Vita-Spirit Team

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