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Serotonin & Melatonin unsere neuen Lieblinge

 

Was benötigt Ihr Körper, Geist und Ihre Seele in einer Zeit wie jetzt? Seit Corona haben sich die Schlafstörungen verdoppelt und die Menschen sind auf der Suche nach Glück. Krisen sind immer schwer und düster, genau deshalb müssen Sie gerade jetzt noch mehr auf sich achten. #Selfcare

Wie fühlen Sie sich im Moment? Müde, träge, abgeschlagen – wenn ja, dann sollten Sie mal Ihren Vitaminhaushalt checken. Denn nicht immer muss ein Mangel etwas Schlimmes oder schwerwiegendes sein. Manchmal sind es winzige Rädchen, an denen wir drehen können und siehe da, es geht schon viel besser. Serotonin ist ein unglaublich wichtiger Stoff im Körper, der nicht nur im Kopf, sondern sogar im Darm produziert wird. Also aufgepasst für alle die einen Reizdarm haben, probieren Sie mal Serotonin.

Serotonin wirkt Wunder! 

Was genau ist also Serotonin?

Serotonin 5-Hydroxytryptamin ist ein Hormon sowie Neurotransmitter und kommt sowohl im Zentralnervensystem als auch im Herz-Kreislauf-System, Darmnervensystem und im Blut vor.

Das klingt vielleicht nicht so interessant, doch schaut man sich den Botenstoff etwas genauer an, ist gute Laune vorprogrammiert.

Serotonin hat nämlich eine maßgebliche Auswirkung, auf unser Gemüt und wird deswegen im Volksmund gerne als Glückshormon oder Wohlfühl-Hormon bezeichnet. Es ist besonders bedeutend, wenn es um die Verstoffwechselung der Gefühle und Triebe geht. Kommt es zu einem Mangel, ist die Stimmung schnell im Keller.

Und wem haben wir die Produktion des wichtigen Botenstoffs eigentlich zu verdanken? Serotonin wird aus der Aminosäure Tryptophan gebildet. Diese gelangt wiederum durch einen Transportkanal in der Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn.  Serotonin ist übrigens ziemlich komplex und vielfältig – und hat dementsprechend unterschiedliche Funktionen und Beteiligungen in unserem Körper. Das ist wiederum auf seine Rezeptoren zurückzuführen, an die sich Serotonin bindet. Nach aktuellem Stand soll es mindestens 14 Subtypen solcher 5-HT-Rezeptoren geben.

Wirkung von Serotonin: Welche Aufgaben erfüllt es im Körper?

Aufgrund seiner Komplexität hat Serotonin, wie bereits erwähnt, viele verschiedene Wirkungen und Verantwortungen. Der Begriff fällt zum Beispiel immer wieder im Zusammenhang mit der Laune des Menschen. Allerdings sollte das Ganze nicht falsch interpretiert werden. Das sogenannte Glückshormon ist nämlich kein klassischer Stimmungsmacher, der etwa euphorisch wirkt.

Serotonin soll vielmehr bei der Erzeugung von Gefühlen wie Ausgeglichenheit, Wohlbefinden, Zufriedenheit einen bedeutenden Einfluss haben. Je nachdem an welchen Rezeptor der Botenstoff dockt, hat er laut dem Verband für unabhängige Gesundheitsberatung eine beruhigende Wirkung, stimuliert die Gedächtnisleistung oder fördert einen tiefen Schlaf. Im Magendarmtrakt ist Serotonin außerdem bei der Steuerung der Peristaltik, also der Darmbewegungen involviert, während es im Herz-Kreislauf-System die Kontraktion der Blutgefäße beeinflusst.

Ganz allgemein kann man Serotonin als einen Vermittler in unserem Körper verstehen, dessen Aufgabe es ist, zwischen Nervenzellen Informationen zu übertragen. Ihm wird zudem nachgesagt, sowohl gefäßverengend als auch gefäßerweiternd und hemmend zu wirken – und den Appetit, Sexualtrieb, Antrieb, die Körpertemperatur und Schmerzbewertung sowie den Schlaf-Wach-Rhythmus zu beeinflussen.

Und was ist Melatonin?

Melatonin ist ein Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen, den sogenannten zirkadianen Rhythmus, steuert. Aus diesem Grund wird es auch als Schlafhormon bezeichnet. Neben dem natürlichen Vorkommen im Körper kann das Hormon auch als Medikament gegen Schlafstörungen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus ist es auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder Sprays erhältlich.

Wirkung von Melatonin im Körper

Melatonin wird in der Zirbeldrüse aus Serotonin hergestellt. Daneben wird es aber auch an anderen Orten im Körper, im Verdauungstrakt, produziert. Für die Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus ist jedoch in erster Linie das Melatonin aus der Zirbeldrüse verantwortlich.

In der Zirbeldrüse wird das Schlafhormon Melatonin nur bei Dunkelheit ausgeschüttet – deswegen werden wir abends müde. Der Melatonin-Spiegel im Blut steigt langsam an und erreicht mitten in der Nacht – etwa zwischen zwei und vier Uhr – seinen Höhepunkt. In den frühen Morgenstunden fällt der Spiegel dann wieder ab, denn durch Licht wird die Produktion gehemmt.

Melatonin reguliert aber nicht nur den Schlaf-Wach-Rhythmus, sondern auch viele biologischen Funktionen, die mit diesem in Zusammenhang stehen. Dazu gehören beispielsweise die Nierenfunktion und der Blutdruck. Dass das Hormon nicht nur Auswirkungen auf den Schlaf-Wach-Rhythmus, sondern auch auf andere körperliche Prozesse haben kann, sollte vor der Einnahme eines Melatonin-Präparates unbedingt beachtet werden.

Störungen des Melatonin-Haushaltes

Schichtarbeit oder eine Zeitverschiebung bei Fernreisen können Störungen im Melatonin-Haushalt hervorrufen. Durch eine zusätzliche Einnahme von Melatonin sollen diese Störungen angeblich behoben werden können: So soll das Hormon dafür sorgen, dass man bei jetlag-bedingten Schlafstörungen abends schneller einschlafen kann.

Diese Wirkung von Melatonin ist bislang jedoch noch umstritten: Denn während das Hormon sich in einigen Studien positiv auf das Einschlafverhalten auswirkte, zeigte es in anderen Studien keinen Effekt. Oft trat die Wirkung auch erst nach einigen Einnahme-Tagen ein.

Doch nicht nur bei Jetlag, sondern auch bei Schichtarbeit soll die zusätzliche Einnahme dem Körper dabei helfen, sich wieder an den normalen Tagesablauf zu gewöhnen. Gleiches gilt für blinde Menschen, deren Schlaf-Wach-Rhythmus sich vom Tag-Nacht-Rhythmus abgekoppelt hat.

Melatonin und Depressionen

Veränderungen im Melatonin-Haushalt treten besonders häufig im Winter auf, da der Spiegel des Hormons durch das wenige Tageslicht auch tagsüber erhöht bleibt. Dies kann zu Schlafstörungen, Müdigkeit und Winterdepressionen führen. Eine Einnahme von Melatonin bei Winterdepressionen kann sich, aus diesem Grund, negativ auswirken.

Um solchen Symptomen vorzubeugen, sollte man das wenige Tageslicht für Spaziergänge nutzen. Denn durch Tageslicht wird die Ausschüttung von Melatonin stärker gehemmt und der Spiegel im Blut sinkt ab. Bei starken Beschwerden sollte man eine Lichttherapie in Betracht ziehen.

Dennoch ist anzumerken bevor Sie starke Medikamente einnehmen, probieren Sie es erst mal mit Vitaminen und Bodenstoffen. Diese haben für den Körper wesentlich weniger Nebenwirkungen und sind zudem schneller besorgt. Wenn Sie Fragen zu dem Thema haben, kontaktieren Sie uns gerne unter info@vita-spirit.de

Serotonin und Melatonin sind bald auch in unserem Shop erhältlich!

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Liebe Grüße

Madeleine Wirth