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Es hat mich gefunden – Die Liebesgeschichte, wie ich zur Massage und Reiki Therapeutin wurde

  • Autorenbild: Madeleine
    Madeleine
  • 6. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit


Manchmal beginnt eine Liebesgeschichte nicht mit einem anderen Menschen, sondern mit dir selbst. Nicht mit einem lauten Moment. Nicht mit einem dramatischen Wendepunkt. Sondern mit etwas Zartem, fast Unmerklichem. Wie ein Hauch, wie ein Lichtstrahl, der über die Haut streicht. Wie die Erinnerung an etwas, das längst in dir lag, lange bevor du es benennen konntest.


So begann meine Geschichte. Nicht geplant. Nicht angestrebt. Nicht gesucht. Sie hat mich gefunden. Und ich habe mich finden lassen.


Als der Körper begann, zu sprechen

Es gibt Momente im Leben, in denen Worte nicht mehr reichen, in denen etwas Tieferes nach Ausdruck verlangt. Der Körper beginnt zu flüstern, manchmal zu rufen, manchmal zu weinen, ohne Tränen. Und so begann es bei mir:

Ein Ziehen, das nicht Schmerz war. Eine Sehnsucht, die kein Ort stillen konnte. Ein Gefühl, dass ich nah an mir sein wollte. Wärmer. Weicher. Wahrhaftiger.

Ich wusste nicht, wohin es führt. Nur, dass ich folgen musste.


Denn etwas in mir erinnerte sich an:

Berührung - Nähe - Vertrauen - Atmen - Sein

Ohne Rolle. Ohne Maske. Ohne Ziel.

Nur sein.


Der erste Moment der bewussten Berührung

Als ich das erste Mal eine Massage gab, war es, als würde die Zeit still werden. Nicht ich berührte – etwas in mir berührte durch mich.

Die Hände wussten. Der Atem wusste. Das Herz wusste.


Ich spürte: Wärme unter meiner Handfläche. Eine Geschichte, die nicht erzählt wurde und doch da war. Einen Körper, der gehalten werden wollte. Eine Seele, die lange gewartet hatte, gehört zu werden

Und plötzlich verstand ich:

Berührung ist Sprache. Eine uralte. Eine heilige.


Es war kein „Massieren“. Es war Erinnern.

Ich wusste es damals noch nicht, aber in genau diesem Moment öffnete sich eine Tür, die nie wieder zugehen würde.


Viele lächeln, wenn ich sage, was ich tue

Wenn ich auf Retreats bin und jemand mich fragt, was ich „arbeite“, sage ich:

„Ich bin Massage und Reikitherapeutin. Ich berühre Körper und gehe in Räume, die man nicht sieht.“

Und manchmal wird gelächelt. Ein kurzes, skeptisches, fast amüsiertes Lächeln.

Doch ich nehme es nicht persönlich. Denn ich weiß:

Viele Menschen haben vergessen, dass Berührung heilig ist.


Dass Heilung nicht laut sein muss. Dass Nähe kein Konzept ist. Dass Wärme eine Medizin ist, die wir uns gegenseitig schenken können.

Ich lächle dann zurück, Sanft, Verstehend, Liebevoll.


Denn ich kenne die Reise, die es braucht, das Herz wieder zu öffnen.

Es war nicht mein Plan, es war meine Erinnerung


Ich habe nie gesagt: „Ich werde Masseurin.“ „Ich werde Heilerin.“ „Ich mache daraus ein Business.“ Ich wollte einfach nur wissen, fühlen, atmen, mich erinnern.

So ist es mit Dingen, die wahr sind:

Sie finden ihren Weg. Sie nehmen Form an. Sie werden sichtbar. Sie werden Ruf. Sie werden Berufung.

Und irgendwann, ganz leise, ganz still, wurde meine Arbeit zu meinem Leben.

Nicht aus Ehrgeiz. Sondern aus Liebe.


Die Liege ist kein Möbelstück. Sie ist ein heiliger Raum.

Wenn ein Mensch sich auf meine Liege legt, geschieht etwas, das man nicht „planen“ kann.

Ein Körper sagt: Ich lasse los.

Ein Herz sagt: Ich vertraue dir.

Eine Seele sagt: Ich bin bereit, gesehen zu werden.


Und ich? Ich werde weich. Ich werde leer. Ich werde Zuhörende. Haltende. Atem. Fluss.

Jede Sitzung ist ein Gebet. Ein Ritual. Ein Heimkehren.


Ich bin nicht diejenige, die heilt. Ich bin diejenige, die erinnert, dass Heilung möglich ist.


Reiki – Die Berührung, die kein Körper braucht

Es gibt Berührung, die man sieht. Und Berührung, die man spürt, ohne dass Hände sich bewegen. Reiki ist die Stille hinter allem. Es ist der Raum, in dem das Herz sich ausatmet.

Es ist:

  • Wärme, ohne Hitze

  • Nähe, ohne Worte

  • Vertrauen, ohne Erklärung

  • Frieden, ohne Grund


Reiki ist nicht zu erklären. Reiki wird verstanden, wenn es geschieht.

Wie ein sanftes Licht unter der Haut. Hinter den Augen. Im Brustraum. In der Seele.

Diese Arbeit hat mich nicht „verändert“.

Sie hat mich nach Hause gebracht.**

Nach Hause zu: meinem Atem, meiner Weichheit, meiner Fähigkeit zu lieben, meiner Fähigkeit zu halten, meiner Fähigkeit, mich selbst zu fühlen

Ich dachte früher, ich müsse immer stark sein.

Doch die Wahrheit ist:


Wahre Stärke ist Sanftheit. Wahre Tiefe ist Weichheit. Wahre Präsenz ist Liebe.

Das ist, was Berührung mich lehrt. Jeden Tag. Mit jedem Menschen. Mit jeder Zelle.

Und jetzt frage ich dich

Nicht:Was arbeitest du? Nicht:Was ist vernünftig? Nicht:Was sagt die Welt, dass du tun solltest?


Wofür brennt dein Herz? Welche Sehnsucht ruft dich? Was macht dich weich? Wo wirst du still? Was war in dir, lange bevor du wusstest, wer du bist?

Das ist deine Erinnerung. Das ist dein Weg. Das ist dein Zuhause.

Und wenn du ihm folgst – nicht aus Eile, nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Liebe –

dann wird dein Leben nicht perfekt. Aber wahr.

Und Wahrheit ist das schönste Zuhause, das wir haben.




 
 
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